Samenbank vs. Samenbank
Ich habe mich letzte Woche mit einer sehr guten Freundin über das Thema Kinder kriegen unterhalten. Sie hat jedoch keinen Partner, weshalb es für sie schwieriger ist. Ich gab ihr dann den Tipp es doch einfach mal über eine Samenbank zu versuchen. Sie suchte im Branchenbuch dann die Samenbank Swiss-Seeds raus und rief an.
Die nette Dame an der anderen Leitung fragte sie dann, welche Samen-Sorte sie denn gern hätte. Da wurde sie dann das erste mal stutzig. Sie ließ sich jedoch auf das Gespräch ein und fragte, welche Sorten es denn gäbe. Die nette Dame nannte sodann
Bubblelicious, Sinsemilla und Cannabis Sativa. Meine Freundin war nun vollkommen verwirrt und fragte nach, ob denn die verschiedenen Spender in Kategorien eingeteilt werden. Dann klärte sich das Missverständnis auf. Sie landete in einer Samenbank für Hanfpflanzen. Hier erhält man keine Spermien sondern Cannabis-Samen zum züchten von Cannabis-Pflanzen. Meiner Freundin war das total unangenehm. Ich musste jedoch lachen als sie es mir erzählte. Mir war nicht klar, dass es Samenbanken für Cannabispflanzen gibt. Jetzt sind wir jedoch schlauer und haben uns gleich mal ein wenig weiter mit dem Thema beschäftigt. Es gibt ja eine Vielzahl an Samenbanken in Deutschland, die Hanfsamen verkaufen. Verboten ist es jedoch nicht, da Hanfsamen auch zur Produktion von Textilien, Seife und Seilen verwendet wird. Man kann sie sowohl über das Internet als auch im Geschäft kaufen.
Man sollte sich auf jeden Fall kurz informieren, bevor man bei einer Samenbank anruft, nicht dass man, wie meine Freundin, bei der falschen landet.
